Gemeinsam haben die Vorsitzenden der Gartenbauvereine Bruck und Emmering, Michael Aumiller, Uli Würstle und Rufin Mellentin, des Kreisverbands für Gartenkultur und Landespflege, Sebastian Storch, sowie der Christenrat im Rahmen ihrer Wanderung auf dem „wachsenden Friedensweg“ zu einer Feierstunde eingeladen, zur Erinnerung an 80 Jahre Bayrische Verfassung. Wir durften den Festakt unter Leitung von unserem Saxophonisten Lukas Klose musikalisch begleiten.
Nach einem Musikstück zur Einstimmung wurden die zahlreichen Teilnehmer, insbesondere Landrat Thomas Karmasin, OB Christian Götz, Emmerings erster und zweiter Bgm Ulrich Wiltawsky und Fritz Cording, von Rufin Mellentin herzlich begrüßt.
Das Fazit von Michael Aumillers Ansprache lautete „Ein Hoch auf die Bäume, den Frieden und das Leben“. Uli Würstle hatte den französischen Ahorn, der in Europa und rund um das Mittelmeer verbreitet ist, auf der kleinen Wiese neben dem Deichensteg gepflanzt und mahnte einen gelasseneren Umgang mit dem Begriff „einheimisch“ an.
Daraufhin stimmte unser Ensemble „Dona nobis Pacem“ zum Mitsingen an.
Traugott Hopp, Pastor der FeG, erinnerte in seiner Ansprache an den Brucker Juristen und Politiker Josef Schwalber, der stets für seine Überzeugungen einstand, Teilnehmer des Verfassungskonvents auf Herrenchiemsee war, und dem die Fragestellung wichtig war: „Vor wem verantworten wir uns?“
Nach einem feierlichen Musikstück folgte ein Segensgebet durch Pastoralreferentin Susanne Kiehl, mit dem Aufruf „Jeder ist jeden Tag gefordert, für den Frieden einzustehen, egal, ob er gläubig ist oder nicht.“
Die Bayernhymne erklang, bevor die prominenten Gäste im Marthabräupark symbolisch zum Spaten griffen und den jungen Ahorn gründlich wässerten, auf dass er gut gedeihe.
Fotos: Stadtkapelle/ Gaby Fröhlich




